//build 2015 – Tag 2

build15_logoDer zweite Tag der //build/ Konferenz war spannend, aber weit weniger aufregend. Durch die Keynote des Tages habe Steve Guggenheimer und John Shewchuk geführt und haben den Entwicklern das enorme Potential Ihres heutigen Eco-Systems aufgezeigt. David Treadwell hat die Universal Windows Platform detailliert vorgestellt und Joseph Shirosh hat über die Macht von Informationen philosophiert.

Die heutige Keynote bestand aus sehr vielen Code Beispielen zur Universal Windows Platform und sollte verdeutlichen wie einfach es ist, mit einer einzigen Code-Basis verschiedene Device Größen anzuprogrammieren. Microsoft hat laut Steve „Guggs“ Guggenheimer inzwischen verstanden, dass es wichtig ist, die Entwicklungsplattform über Szenarien zu erklären.

Developer Ecosystem

Er sagt, es gäbe unendlich viele Möglichkeiten für jeden Einzelnen, es gehe nur noch darum die Möglichkeiten der Plattform zu nutzen.

build15_devConv

Als Beispiel möchte ich ein Projekt aus der „Media and entertainment“ conversation erwähnen, weil ich das ziemlich cool finde. Das Projekt Propellerhead ist ein Kollaborationsportal für Künstler weltweit, um miteinander Musik zu machen. Die App nutzt die neuen APIs der Plattform und die Power der Microsoft Cloud, um die einzelnen Artefakte der Künstler zu verbinden und zusammenzufügen.

David Treadwell, Cooperate Vice President bei Microsoft, demonstrierte außerdem die Möglichkeiten der Universal Windows Plattform. Eine Universal Windows App soll mit einer Code-Basis auf allen erdenklichen Geräte-Klassen (IoT-Devices, Desktop, Mobile, XBox, etc.) ausführbar sein.

build15_UWP

Angefangen bei kleinen Displays von Smartphones bis hin zu großen Displaytypen wie beim Surface Hub, es soll immer eine einheitliche User Experience ermöglicht werden. Und um das alles möglichst einfach für die Entwickler zu halten, verspricht Microsoft folgendes:

  • eine einheitliche Design-Sprache und ein einheitliches Control-Set
  • eine API und ein App-Package
  • einfaches Entwickeln und Debuggen in Visual Studio
  • einen Distributionspfad für alle Geräteklassen

Microsoft hat ein ehrgeiziges Ziel: in weniger als zwei Jahren eine Milliarde Windows 10 Devices auf dem Markt zu haben. Und das wird nur gelingen, wenn Entwickler hochwertige und innovative Anwendungen schreiben, die dem Benutzer zum Umstieg auf das neue Windows 10 Eco-System bewegen. Ich finde die Idee genial, auf allen meinen Windows Geräten die gleiche App bedienen und mich überall gleich gut zurechtfinden zu können. Hoffentlich klappt es auch – wir werden sehen.

[1] http://channel9.msdn.com/events/build/2015?Media=true&wt.mc_id=build_hp