Prozessanpassungen in Visual Studio Team Services – Work Item Types

VSTSJetzt ist es also soweit – Visual Studio Team Services erlaubt die Erstellung eigener Work Item Typen. Ein weiterer wichtiger Schritt, um den Prozess-Workflow effektiv anpassen zu können. Ich habe mir für Euch das Vorgehen schon mal näher angesehen.

Wie immer benötigt man einen individuellen Prozess (wie man einen eigenen Prozess erzeugt, habe ich in den Basics näher beschrieben), bevor man jegliche Form von Anpassung vornehmen kann.

Innerhalb des neuen Prozesses ist nun ein Link verfügbar („New work item type“), über den man das neue Work Item erstellen kann. Ziemlich easy, denn das war alles. Keine XML Dateien exportieren oder importieren und keine Fehler mehr, weil man darin irgendwo eine Referenz vergessen hat anzupassen.

VSTS_WorkItemType_Create

Aber Achtung, so ganz optimal funktioniert das Ganze noch nicht. Ich kann das Work Item nämlich nach der Anlage nicht mehr umbenennen (noch nicht!).

Das neue Work Item kann anschließend, wie jedes Work Item, auch angepasst werden (Layout, Felder oder auch States). Neu ist ein sogenanntes Backlogs-Tab, in dem bestimmt werden kann, in welchem Backlog oder Board ein neues Work Item verwendet werden soll.

VSTS_WorkItemType_BacklogsVSTS_WorkItemType_Backlog_Entry

Eigene Work Item Typen können auch jeder Zeit wieder zerstört werden. Und mit zerstört, meine ich wirklich zerstört. Alle Work Items des Typs und alle Referenzen darauf werden entfernt. In Kürze soll es auch ein „Disable Work Item“ geben, damit bleiben alle Work Items im System, aber es können keine neuen mehr angelegt werden.

Probiert das Ganze doch mal selbst aus und gebt mir Feedback, welche Features Ihr Euch noch wünschen würdet.

Happy customizing!

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