Best Practices im Umgang mit dem TFS Prozess Template

VisualStudioLogoImmer wenn Anpassungen am Prozess Template des Team Foundation Server durchgeführt werden sollen, hilft es sich ein paar grundlegende Prinzipien ins Gedächtnis zu rufen. Obwohl sich jedes einzelne davon durch gesunden Menschenverstand erklären lässt, geraten sie in der Praxis leider oft in Vergessenheit.

Vor kurzem war ich bei einem Kunden und gab einen Workshop zum Thema TFS Prozess Templates. Der Kunde setzt den Team Foundation Server schon eine Weile ein, hauptsächlich als Quellcode Verwaltungssystem. Nun sollen zukünftig auch die Planungsmechanismen des TFS stärker verwendet werden und deshalb möchte der Kunde die Work Item Definitionen stärker an den Entwicklungsprozess des Unternehmens anpassen. Bei der anstehenden Umsetzung waren folgende fünf Regeln sehr hilfreich:

Regel 1: Dokumentation

Jede Änderung die am Prozess Template vorgenommen wird, sollte dokumentiert werden. Auch wenn die Änderung an sich klein ist, führt eine Vielzahl von nicht dokumentierten Änderungen oft ins Chaos.

Regel 2: Ausführliche Prozess Analyse

Bevor Anpassungen an den einzelnen Artefakten des Prozess Templates durchgeführt werden, sollten Sie Ihren Entwicklungsprozess genau analysieren. Dadurch lernen Sie Ihren Prozess besser kennen und können Veränderungen gezielter vornehmen.

Regel 3: Vermeidung exotischer Zustände

Ein ursprünglich als hilfreich gedachter Zustand im Work Item Workflow, könnte sich schneller als gedacht als Flaschenhals herausstellen. Zur Vermeidung dieser exotischen Zustände hilft Ihnen die Berücksichtigung von Regel 2.

Regel 4: Think big, start small

Gerade wenn Sie neu und unerfahren in der Verwendung des TFS sind, sollten sie erstmal auf umfangreiche Anpassungen verzichten. Denken Sie von „Schritt zu Schritt“.

Regel 5: Änderungen ausführlich testen

Wenn Sie an der Basis Ihrer Entwicklungsumgebung Anpassungen vornehmen, sollten diese dann nicht den gleichen Qualitätsstandards unterliegen wie die Software-Entwicklung?

Detaillierte Erläuterungen und ein ausführliches Beispiel zu den Best Practices sind in meinem Artikel „Fünf Wege zum Erfolg“ in der dotnetpro 03/2013 nachzulesen.